Sevilla

Sevilla ist sicherlich ein Highlight einer jeden Andalusien-Reise. Die Hauptstadt der Region genoss bis Anfang des 18. Jh., als der Fluss Quadalquivir noch schiffbar war, einen ungeheuren Reichtum - die Stadt lebte vom Handel, der sie reicht machte.
Auch heute spürt man den vergangenen Ruhm noch in der ganzen Stadt. Die Straßen sind gesäumt von prachtvollen Gebäuden.
Bei Nacht offenbart sich die Stadt dem Besucher mit ihrem unwiderstehlichen Charme.
Giralda, der heutige Glockenturm der Catedral, ist das Wahrzeichen Sevillas. Einst war er das Minarett der Hauptmoschee, später wurde er zum christlichen Glockenturm umgebaut.
Vom Glockenturm aus hat man einen herrlichen Blick über die Stadt.
Der Orangenhof (Patio de los Naranjos) bietet den Catedral-Besuchern früher wie heute willkommenen Schatten.
Nicht weit von der Catedral entfernt liegt der Alcazar, der Königspalast. Das beeindruckende Bauwerk mit seinen kunstvollen Sälen ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Auch heute residiert hier noch die Königsfamilie, wenn sie in Sevilla zu Besuch ist.

Ruhe und Erfholung fanden die Menschen früher wie auch noch heute in den prachvollen Gärten des Alcázar.

In den Sommermonaten erreichen die Temperaturen in Sevilla - nach Aussage unseres Taxifahrers - gerne 50 Grad und mehr. Die tatsächlich höchste Messung liegt allerdings bei "nur" 47,2 Grad im August 2003 (http://de.wikipedia.org/wiki/Sevilla#Klima).

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Aber auch die 43 Grad im Juni machten nicht nur uns schon schwer zu schaffen... Auch die Vierbeiner suchten Abkühlung.
Das Rathaus (Ayuntamiento) Sevillas wurde auf den Überresten eines Franziskaner-Klosters Anfang des 16. Jahrhunderts erbaut.
Die Stierkampfarena (Plaza de Toros) Sevillas, auch La Maestranza genannt, zählt zu einer der schönsten des Landes.
Nicht weit von der Arena entfernt steht der Torre del Oro, der "Goldturm", welcher ursprünglich als Wachturm gebaut wurde, dann zeitweise als Schatzhaus und Gefängnis diente und heute ein Museum, das Mueso Naval, beherbergt.
Besonders gut hat es uns abends im Stadtviertel Triana gefallen. Jenseits des Flusses gibt es direkt am Ufer unzählige Tapas Bars und kleine Restaurants, welche phantastische Spezialitäten zu kleinen erschwinglichen Preisen anbieten. Hier trifft sich auch die jüngere Generation und die Junggebliebenen.